Erweiterte Schwangerenvorsorge

Erweiterte Schwangerenvorsorge

 

 

 

In der Schwangerschaft ist Ihr Anliegen die bestmögliche Vorsorge für Sie und Ihr Kind. Zu einer frühzeitigen Erkennung von Schwangerschaftsrisiken bieten wir Ihnen daher neben dem Vorsorgeprogramm der gesetzlich vorgeschriebenen Mutterschaftsrichtlinien weitere wichtige Untersuchungen. 

 

Ersttrimesterscreening
Seit kurzem besteht die Möglichkeit, die Risikoabschätzung zur Frage der Erbkrankheit Morbus Down ( Trisomie 21 ) in der 11. – 14. Schwangerschaftswoche. Dabei wird die Nackenfalte des Kindes mittels Ultraschall gemessen und zwei Blutwerte aus dem mütterlichem Blut bestimmt. Daraus lässt sich das Risiko des Kindes ermitteln. Diese Untersuchung ist für das Kind völlig ungefährlich.

 

Farbdopplersonographie
Ultraschalluntersuchung zur Aufdeckung einer möglichen Unterversorgung des Kindes. Sinnvoll ist die Untersuchung in der zweiten Schwangerschaftshälfte.

 

3D/4D Ultraschalluntersuchung
Auf Wunsch kann ich Ihnen gerne 3D/4D-Ultraschalluntersuchungen anbieten. Unter optimalen Bedingungen sind fotorealistische Bilder oder Filme möglich.

 

Zuckerkrankheit in der Schwangerschaft 
Eine Zuckerkrankheit kann erstmals in der Schwangerschaft auftreten und nach der Entbindung wieder vollständig verschwinden - ein sog. Gestationsdiabetes.

20% dieser Erkrankungen werden durch Routineuntersuchungen nicht erkannt. Folgen können sein: ein zu großes Kind, ein zu großes Herz beim Kind, eine erhöhte Rate von Missbildungen, häufiges Auftreten eines intrauterinen Fruchttodes (Absterben des Kindes im Mutterleib).

Ein Zuckerbelastungstest in der 22.-26. Schwangerschaftswoche kann hier die Gefahr einer Erkrankung aufdecken.

 

Toxoplasmose
Toxoplasmoseerreger werden durch rohes Fleisch und durch Katzen übertragen. Eine unerkannte Erstinfektion in der Schwangerschaft kann evtl. auf das Kind übertragen werden und zahlreiche bleibende Schäden z.B. geistige Behinderung, Schwerhörigkeit etc. verursachen.

 

Aids
HIV-infizierte Mütter können während der Geburt das Virus auf ihr Kind übertragen. Bei optimaler Therapie in der Schwangerschaft, geplantem Kaiserschnitt und sofortiger Behandlung des Kindes lässt sich eine Infektion des Kindes verhindern.

 

Windpocken
Falls Sie erstmalig an Windpocken in der Schwangerschaft erkranken, kann dies je nach Schwangerschaftsalter zu ernsten Komplikationen führen. Eine Therapie ist nur innerhalb 72 Stunden nach Kontakt mit einem erkrankten Menschen möglich. Falls Sie früher schon Windpocken hatten, besteht keine Gefahr für ihr Kind. Eine Laboruntersuchung zeigt, ob sie gegen Windpocken geschützt sind.

 

Ringelrötel
Eine harmlose Kinderkrankheit kann in der Schwangerschaft ihr Kind gefährden.
Nur eine Erstinfektion in der Schwangerschaft ist problematisch. Ein Labortest gibt ihnen über Ihre Immunität Auskunft.